Shotokan Wenden e.V.
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Lehren

Diese fünf Dojoregeln wurden von dem okinawischen Karatemeister Sakugawa Shungo aufgestellt. Er nahm die chinesischen dojokun, die bis auf Bodhidharma zurückreichen, als Grundlage


=> Vervollkommene deinen Charakter!
=> Bewahre den Weg der Aufrichtigkeit!
=> Entfalte den Geist der Bemühung!
=> Sei höflich!
=> Bewahre dich vor übertriebener Leidenschaft! 
       (Hüte dich vor verletzendem Verhalten!)

Die "Zwanzig Paragraphen des Karate Do" von Funakoshi Gichin (1867 - 1957)


1. Vergiss nie: Karate beginnt mir rei und endet mit rei. (rei mit der Bedeutung von Respekt, Höflichkeit)

2. Im Karate gibt es kein Zuvorkommen. (Im karate gibt es keinen ersten Angriff)

3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit

4. Erkenne dich selbst zuerst, dann den anderen.

5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.

6. Lerne, deinen Geist zu kontrollieren, und befreie ihn dann.

7. Unheil entsteht durch Nachlässigkeit

8. Karate ist nicht nur im Dojo

9. Die Ausbildung im Karate geht ein Leben lang.

10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate

11. Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.

12. Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst.

13. Wandle dich abhängig vom Gegner.

14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.

15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.

16. Wenn man das Tor der Jugend verlässt, hat man viele Gegner.

17. Das Einnehmen einer Haltung gibt es beim Anfänger, später gibt es den natürlichen Zustand.

18. Übe die kata korrekt, im echten Kampf ist das eine andere Sache.

19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.

20. Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.

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